Ist es für lungenkranke Patienten gefährlich in „Corona-Zeiten” zum Arzt zu gehen?

Gerade für lungenkranke Patienten ist es wichtig, sich vor einer Ansteckung mit Covid 19 zu schützen. Trotzdem ist Covid 19 nicht die einzige gefährliche Krankheit, deshalb ist es wichtig, auch mit anderen Erkrankungen rechtzeitig zum Arzt zu gehen. Vor allem für chronisch erkrankte Menschen mit COPD oder Asthma ist es wichtig ihr Lunge stabil zu halten und Verlaufskontrollen durchführen zu lassen.

Um die Ansteckungsgefahr in unserer Ordination gering zu halten, gilt eine strikte Maskenpflicht. Der „normale” Mund-Nasenschutz hält bereits einen Teil der Viren ab, um andere nicht anzustecken. Besser für Menschen mit Lungenerkrankungen ist jedoch eine FFP2 Maske. Diese schützt auch die Maskenträger laut Studien sehr gut vor Coronaviren.

Ebenso wird darauf geachtet, dass sich nicht zu viele Patientinnen und Patienten gleichzeitig in den Ordinationsräumlichkeiten befinden, denn man weiß heute, dass die Ansteckungsgefahr in geschlossenen Räumen mit vielen Menschen steigt. Zusätzlich, um neben den Masken, für eine erhöhte Sicherheit zu Sorgen, wird in unserer Ordination auch größter Wert auf Desinfektion gelegt. Jede Patientin und jeder Patient wird schon beim Eintritt in die Ordination dazu angehalten, sich die Hände zu desinfizieren. Oberflächen wie der Anmeldeschalter, Tische, Stühle etc werden regelmäßig während des laufenden Betriebes desinfiziert.

Als Erweiterung haben wir für unser Lungenzentrum keine Kosten gescheut und sogar zusätzlich spezielle Luftreinigungsgerät angeschafft, die fortwährend die Luft der Ordinationsräume von jeglichen Bakterien oder Viren (auch Coronaviren) säubert.