Lungenfachärztliche Gruppenpraxis

MR Dr. Hermine Obermair, Dr. Georg Brunner und Dr. Michaela Popp

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Feinstaub im Herbst – wenn Laub zur Belastung für die Lunge wird

Der Herbst bringt eine farbenfrohe Natur,  bunte Blätter, klare Luft, frische Temperaturen. Doch genau in dieser Jahreszeit steigt auch die Belastung für unsere Atemwege. Durch das Verbrennen von Laub, den vermehrten Einsatz von Kaminöfen und feuchte Wetterlagen entsteht Feinstaub, der tief in die Lunge eindringen kann.

Besonders Menschen mit Asthma, COPD oder Allergien reagieren empfindlich: Husten, Kurzatmigkeit, Druck auf der Brust oder ein Brennen in den Atemwegen können sich verstärken. Doch auch gesunde Menschen spüren oft, dass die Luft „schwerer“ wird.

Unsere Tipps für die Vermeidung von Belastungen für Ihre Lunge:

  • Kein Laub verbrennen: Beim Verbrennen entstehen große Mengen an Feinstaub und Schadstoffen. Besser: Das Laub kompostieren oder über den Bioabfall entsorgen.
  • Keinen Laubbläser verwenden: Diese Geräte wirbeln Staub, Schimmelsporen und Pollen auf. Das ist besonders problematisch für Allergiker und Asthmatiker. Es ist sicherer, einen Rechen oder Besen zu benutzen.
  • Richtig lüften: Am besten morgens oder nach Regen – dann ist die Luft am saubersten. Wenn Sie in der Nähe einer stark befahrenen Straße leben, sollten Sie nur dann lüften, wenn wenig Verkehr ist (z.B. nachts).
  • Kamine bewusst nutzen: Achten Sie auf trockenes, unbehandeltes Holz und gute Luftzufuhr – sonst entsteht unnötig viel Rauch und Feinstaub.
  • Bewegung ja, aber mit Vorsicht: Bei Nebel oder Smog ist es besser ,auf körperliche Aktivitäten im Freien zu verzichten.

Wenn Sie bemerken, dass Husten, Atemnot oder Engegefühle häufiger auftreten, lassen Sie bitte Ihre Lunge frühzeitig untersuchen. Eine rechtzeitige Diagnostik kann Ihnen helfen, Erkrankungen zu erkennen, bevor sie chronisch werden.

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